Rassismus bekämpfen

 

Bild: Aylin Cerrah

Rassismus entschlossen bekämpfen

Als Mensch mit Migrationsgeschichte habe ich selbst erlebt, wie es ist, angefeindet zu werden und Morddrohungen zu erhalten. Meine Eltern haben früher gehofft, dass wir Kinder den Rassismus nicht mehr erleben. Stattdessen wird er nur stärker. Rassismus hat viele Facetten: Viele Menschen erleben aufgrund ihrer Herkunft, Hautfarbe oder Religion Hass, Diskriminierung, Beleidigungen und Gewalt. Im schlimmsten Fall werden sie getötet. Besonders Antisemitismus, Islamophobie, Antiziganismus und Rassismus gegen People of Color sind ernst zu nehmende Bedrohungen. Sie zeigen sich oft als Alltagsrassismus sowie als institutioneller Rassismus.

Ich will für eine Gesellschaft kämpfen, in der Hass keinen Platz hat. Wir müssen deshalb früh in Bildungseinrichtungen Diskriminierung und Rassismus entgegentreten und Aufklärungsarbeit leisten. Vorurteile muss möglichst früh abgebaut werden und zwar in der Kita!

Wir müssen Beratungsangebote, wie zum Beispiel Zebra e.V. unterstützen, die Betroffenen helfen. Gleichzeitig müssen wir die Beratungsangebote im Land ausbauen. Wir müssen Forschungen unterstützen, die sich mit verschiedenen rassistischen Formen auseinandersetzen und dann aufgrund der Ergebnisse Handlungsempfehlungen an die Politik formulieren.

Ich will nicht, dass noch mehr Menschen die Erfahrungen machen, die mich und viele weitere Menschen täglich prägt.

Du bist selbst Betroffene rechter Gewalt? Dann wende dich an Zebra e.V.! Sie beraten dich und waren auch für mich und meine Familie eine wichtige Hilfe, als ich Morddrohungen erhielt.